NaNo-Tag 8

Guten Morgen aus meiner gemütlichen Schreibhöhle,

der 8. Tag im NaNo ist angebrochen und es wird höchste Zeit, dass ich berichte wie das Schreiben bei mir so läuft.
Am 01.11. habe ich um 05:11 Uhr mit diesem Satz begonnen:

Scott brachte nicht nur ein steif gefrorenes Hühnchen mit ins Zelt, sondern auch einen Schwall eiskalte Luft.

Mittlerweile habe ich über 27.000 Wörter geschrieben, verteilt auf 17 Kapitel. Ich habe mich diesmal dazu entschieden die Kapitel sehr kurz zu halten, da mir kurze Kapitel dabei helfen den Überblick zu behalten. Bisher klappt das gut.
Noch nie in meinem Leben habe ich in so kurzer Zeit so viel geschrieben und – was eigentlich nicht wichtiger ist – ich bin damit zufrieden.

Vermutlich kann sich der ein oder andere unter euch nicht vorstellen, wie man es schafft derart viel in kurzer Zeit zu schreiben: Ich habe derzeit Urlaub, was viel Schreibzeit bedeutet, allerdings schreibe ich natürlich nicht 7/24.
Weder vermüllt meine Wohnung, noch lebe ich von Tiefkühlpizza, noch vereinsame ich. Schreiben ist mein Hobby, aber nicht mein einziger Lebensinhalt. Es macht mir viel Spaß mit Energie und Konzentration an meinem Projekt zu schreiben, meine Charaktere durch ihr Leben zu schicken und zu beobachten, wie sie sich entwickeln. Es macht mir Spaß mich mit anderen Schreibern auszutauschen und gegenseitig zu motivieren.
Gestern und vorgestern hatte ich allerdings 2 Durchänger-Tage. An beiden Tagen fiel mir das Schreiben irgendwie schwer. Es lief nur mühsam. Heute läuft es aber wieder wie am Schnürchen.
So, genug gelabert, hier kommt noch der Absatz, den ich gerade geschrieben habe.
Einen schönen Tag wünsche ich euch.

Manuelas Mutter war vor knapp 4 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Das Klischee traf auf sie nicht zu. Se war zwar Raucherin, rauchte aber meistens nur 1 Zigarette pro Tag, erkrankte aber trotzdem im Alter von 58 Jah ren an Lungenkrebs.

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Mein Projekt: Das Ende allen Denkens

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nur noch 2x schlafen (für viele NaNoWriMo-Teilnehmer nur noch 1x) und der NaNo beginnt. Deshalb stelle ich euch jetzt mein Projekt vor.

Die Genre-Einteilung fällt mir wie gewohnt schwer. Am besten passt meiner Meinung nach „Drama“.

Worum geht es also?

Mai:

3 britische Bergsteiger sitzen in ihrem Zelt im Mount Everest Basislager in Nepal. Sie warten darauf, dass sich ihre Körper an das Klima angepasst haben und das Wetter passend für den weiteren Aufstieg wird. Einer der 3 beobachtet, dass Leute mit einem Hubschrauber ausgeflogen werden. Die 3 Briten messen dieser Beobachtung aber keine große Bedeutung zu, da kranke oder verletzte Leute aus dem Basislager mit einem Hubschrauber ins Tal gebracht werden müssen.

Zeitsprung und Ortswechsel:
Deutschland, September

Die Familie Brehm, bestehend aus den Eltern und 4 Kindern, lebt in einem kleinen Haus in einem ruhigen Dorf. In der Familie herrscht Frieden, Zusammenhalt und eine Wohlfühlatmosphäre. Der älteste Sohn studiert in einer anderen Stadt, kommt aber häufig zu Besuch. Seine jüngere Schwester beginnt eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Alles scheint in Ordnung zu sein, doch dann tauchen Meldungen über eine bisher unbekannte, tödlich verlaufende Krankheit in den Medien auf. Diese Krankheit trat zwar bisher nur in Asien auf, da aber weder die Übertragungswege, noch der Erreger bekannt sind, kann es natürlich zu einer weiteren Ausbreitung kommen.

Dazu kommt es schließlich auch und die Familie sieht sich neben Alltagsproblemen und einem schweren Schicksalsschlag auch einer (oder mehreren) unsichtbaren Bedrohung gegenüber. Doch ist diese Krankheit, über die mittlerweile mehr bekannt ist, wirklich die eigentliche Bedrohung?

Außerdem geht es in einem weiteren Handlungsstrang um ein junges Paar. Eigentlich sind die beiden jungen Leute recht verschieden, jedoch fanden sie trotzdem zueinander. Einer der beiden hütet ein Geheimnis. Es geht um die Chancen für sozial schwache Menschen und deren Stärken, Schwächen, Probleme und Hoffnungen.

Ich werde in den nächsten Tagen häufig über meine Geschichte, meine Fortschritte usw. berichten.

Bis bald

Autorenwahnsinn: Tag 1

Hallo zusammen,

willkommen im August und willkommen im Autorenwahnsinn.

Was ist der Autorenwahnsinn? 

Der Autorenwahnsinn ist eine Challenge. Sie ist eigentlich dafür ausgelegt auf Instagram absolviert zu werden, jedoch können die Prompts auch für andere Plattformen wie Facebook oder einen Blog verwendet werden. Alle Infos zur Challenge findet ihr hier: Autorenwahnsinn: Sommerchallenge

Tag 1: An welchem Projekt schreibst du in diesem Sommer? 

Ich schreibe im Sommer gerne locker-flockige Texte.
Ich habe in der letzten Zeit viel mit Pferden geschrieben. Darauf hatte ich Lust, da ich schon lange keine Geschichten mit Pferden mehr geschrieben habe.
Im August möchte ich verschiedene Kurzgeschichten schreiben. Ich habe also nicht 1 oder 2 Projekte für diesen Sommer, sondern ich schreibe viele verschiedene Texte.

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Schreibübung: Wörter mit gleichen Anfangsbuchstaben

Hallo zusammen,

genießt ihr das tolle Sommerwetter?

Ich stelle euch heute eine kleine Schreibaufgabe vor, die mir in der letzten Zeit viel Freude bereitete.

Die Übung funktioniert so: Ihr schreibt einige Sätze mit Wörtern, die den selben Anfangsbuchstaben haben. Am Anfang reicht es schon, wenn ihr einen sinnvollen Satz bildet. Das Ziel wäre es eine kleine Geschichte aus etwa 5 Sätzen zu schreiben.

Diese Übung eignet sich meiner Meinung nach gut zum Warmschreiben oder auch um Denk- bzw. Schreibblockaden zu lösen.
Sicherlich eignet sich die Übung auch gut um den Wortschatz in einer Fremdsprache zu trainieren.

Bei dieser Übung können durchaus lustige, seltsame oder unsinnige Sätze herauskommen.
Hier ein Beispiel mit dem H:

Hansis Hase Horst hoppelt hinter Hansi her hinter Hansis Haus.
Hoppelt Hansis Hase Horst hinter Hansi her hinter Hansis Haus?
Hinter Hansi hoppelt Hansis Hase Horst her hinter Hansis Haus.

(Lest das jetzt mal 5x schnell hintereinander! 🙂 )

Viel Spaß beim Schreiben.

Halbzeit

Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr hattet schöne, erholsame, kreative … Ostertage.

Der April – und damit das April-Camp – ist schon halb vorbei. Deshalb ist es an der Zeit für einen kleinen Halbzeit-Kommentar.

Ich liege gut im Soll. Ich habe zwar keinen großen Puffer, hänge aber auch nicht zurück. Das finde ich gut. Es geht mir ja bei den Events auch darum, regelmäßig zu schreiben, egal ob es 500 oder 1.500 Wörter sind. (Natürlich lieber 1.500!) Dieses Ziel habe ich definitiv bis jetzt erreicht.

Meine Geschichte geht gut voran. Wie lang sie noch wird weiß ich nicht. Ich lasse mich im Moment ehrlich gesagt etwas von der Geschichte treiben. Mein Monatsziel von 40.000 Wörtern könnte ich aber mit dieser Geschichte gut abdecken.

Leider gelingt es mir nicht eine Figur so in die Geschichte zu bringen, wie ich es gerne hätte. Das ist im Moment der einzige Punkt, der mich stört bzw. mit dem ich nicht zufrieden bin. Ich habe mir vorgenommen, ab jetzt darauf zu achten, diese Figur besser ins Spiel zu bringen und besser darzustellen. Ich gehe aber nicht mehr zurück. Diese Figur ab dem Anfang besser einzubringen, werde ich in der späteren Überarbeitung erledigen.
Dabei habe ich mich so sehr darauf gefreut diese Figur zu schreiben! *seufz*

Leider geht es mir häufig so, dass ich mich auf Szenen oder Figuren freue, die dann leider gar nicht so gut werden.

Ich wünsche euch noch einen schönen Montag, Motivation und Kreativität.
Bis bald

Camp NaNoWriMo

Das Camp NaNoWriMo ist ein Ableger des NaNoWriMo (= National Novel Writing Month). Pro Jahr gibt es 2 Camps – jeweils im April und im Juli. Das Camp funktioniert ähnlich wie der „große Bruder“ NaNoWriMo. Ziel ist es auch im Camp ein Schreibprojekt 1 Monat lang intensiv zu verfolgen. Allerdings kann sich jeder Camp-Teilnehmer ein eigenes Wortziel setzen, mindestens aber 10.000 Wörter. Außerdem schließen sich die Schreiber in „Cabins“ zusammen.

Eine „Cabin“ ist ein virtueller Raum, der nur für die Mitglieder der jeweiligen Cabin zugänglich ist. Die Mitglieder haben dort die Möglichkeit sich über ihre Schreibprojekte, Fortschritte und alle anderen Themen auszutauschen. Außerdem gibt es natürlich auch die Möglichkeit den WordCount einzutragen.

Ich werde am April-Camp teilnehmen. Ich werde einige Male über mein Projekt, über meine Fortschritte und andere Themen über das Camp bloggen.

Wer weitere Infos möchte kann sich auf dieser Seite informieren: Camp NaNoWriMo

Wenn nichts mehr geht: Schreibblockade

Hallo zusammen,

ich denke, jeder, der schreibt, kennt den ärgerlichen, belastenden Zustand, wenn keine (vernünftigen) Wörter mehr aufs Papier wollen. Mich hat die Schreibblockade in den letzten Tagen auch erwischt. Deshalb blogge ich heute darüber.

Glücklicherweise habe ich selten eine komplette Schreibblockade. Es kommt durchaus vor, dass ich mit meinem aktuellen Projekt nicht weiter komme. In diesem Fall behelfe ich mir damit, dass ich das Projekt erst einmal zur Seite lege und etwas anderes schreibe, wie z. B. eine Kurzgeschichte. Meistens komme ich danach recht schnell wieder mit meinem aktuellen Projekt weiter.

Ab und zu habe ich aber leider eine komplette Schreibblockade. Diese habe ich meistens dann, wenn mein Leben sehr fordernd, anstrengend und stressig ist. So war es auch in der letzten Zeit. In meiner Arbeit war es sehr stressig. Abends hatte ich einerseits andere Dinge als das Schreiben im Kopf, andererseits war ich zu müde um konzentriert zu schreiben. Wenn ich müde oder erschöpft bin kann ich nämlich gar nicht schreiben. In so einem Fall nutze ich 2 Techniken:

  • Ich schreibe mir ohne zu überlegen alles von der Seele weg, was mir gerade in den Sinn kommt. Das kann durchaus das Jammern über die Schreibblockade, das Lästern über Kolleginnen oder etwas völlig anderes sein. Wichtig ist nur, dass ich irgendetwas tippe. Meistens schreibe ich in wenigen Minuten eine große Wortzahl. Ich fühle mich dann besser, da ich Frust abladen konnte und etwas geschrieben habe. Oft komme ich dann auch im kreativen Schreiben wieder voran.
  • Wenn ich merke, dass das Schreiben gerade – aus welchen Gründen auch immer – gar nicht klappt, dann lasse ich es einfach weg. Das klingt banal, ist es aber nicht, denn auch wenn das Schreiben ’nur‘ mein Hobby ist und somit nicht mit Leistungsdruck verbunden ist, möchte ich doch weiter kommen. Wenn ich es aber schaffe für 1 oder 2 Tage einfach loszulassen, dann kann ich auch wieder mit neuer Energie ans Schreiben gehen. Wenn ich z. B. mehr Lust auf lesen habe, dann bringt es mir nichts, wenn ich mich zum Schreiben zwinge, statt zu lesen.

Wichtig ist, sich selbst keinen Druck zu machen. Die Lust und die Motivation zum Schreiben kommt von ganz alleine, auch wenn einige Tage lang nichts vorwärts gehen will.

Frohes Schreiben euch allen

Rundherum und mittendrin: Schreiben

Hallo zusammen,

ihr habt natürlich mittlerweile mitbekommen, dass ich schreibe. Heute möchte ich euch etwas mehr über mich und das Schreiben erzählen.

Wo ich schreibe: Ich schreibe – ganz langweilig – an meinem Schreibtisch. Ab und zu schreibe ich im Zug. Dort schreibe ich allerdings nur, wenn ich länger als eine halbe Stunde fahre und der Zug nicht überfüllt ist.

Wo ich nicht schreibe: Nun, da gibt es viele Orte. Abgesehen vom oben genannten Beispiel schreibe ich nicht in der Öffentlichkeit. Ich schreibe nicht heimlich während meiner Arbeitszeit. Ich schreibe nicht auf der Toilette. Ich schreibe nicht draußen. Draußen zu sein finde ich aber ohnehin sehr unbequem.

Womit ich schreibe: Also bitte, was ist das denn für eine seltsame Frage? Natürlich schreibe ich am Laptop bzw. am PC. Wie sollte ich sonst vernünftige Wortzahlen schaffen?

Wie ich schreibe: Ähm, das ist jetzt aber schon wieder eine schlechte Frage! Ich setze mich an meinen Schreibtisch, fahre meinen Laptop hoch, öffne mein Dokument und beginne zu schreiben. Langweilig? Was habt ihr denn erwartet? Mit „Ich schwinge meinen Zauberstab …“ kann ich leider nicht dienen.

Was ich schreibe: Ich schreibe sowohl Kurzgeschichten als auch Romane. Ich schreibe fast ausschließlich Reallife. Mit der Einteilung in ein Genre habe ich so meine Probleme, aber ich versuche so konkret wie möglich zu werden. Ich schreibe Krimis. Ich schreibe spannende Sachen, die ich aber nicht zwangsläufig alle als Thriller einordnen würde. Außerdem schreibe ich gerne Geschichten, die in die dystopische Richtung gehen. Ab und zu schreibe ich eine Sciene Fiction-Geschichte.

Was ich nicht schreibe: Ich schreibe keine Gedichte. Außerdem schreibe ich kein Fantasy. Liebesgeschichten schreibe ich auch nicht.

Schreiben ist für mich … Hobby, Freizeitbeschäftigung, Entspannung, Spaß

Schreiben ist für mich nicht … Geldeinnahmequelle, ein notwendiges Übel, nervige Pflicht, ein Hobby, für das ich mich rechtfertige

Nicht mehr schreiben zu können, wäre für mich … furchtbar, da ich dadurch eine tolle und wichtige Ausdrucksmöglichkeit verlieren würde.

Ich hoffe, der Einblick in mein Schreib-Leben hat euch gefallen.

Geschichten erzählen

In diesem Beitrag erzähle ich euch wie ich das Schreiben für mich entdeckte.

Die Leidenschaft für fiktive Geschichten hat meine Oma in mir geweckt. Als ich ein Kind war erzählte sie mir wundervolle, phantasievolle Geschichten, die sie sich selbst ausgedacht hatte. Meistens erzählte sie aus dem Stegreif. Sie hatte ziemlich viel Talent. Ich erinnere mich kaum noch an die Inhalte der Geschichten. Ich weiß aber, dass ich ständig neue Erzählungen hören wollte.

Aufgeschrieben wurden diese Geschichten nie.

Bereits während meiner Grundschulzeit kritzelte ich ab und zu ausgedachte Texte auf meine Schulblöcke.

Richtig mit dem Schreiben ging es erst los, als ich auf die weiterführende Schule kam und dafür einen Computer bekam. Viel mehr als tippen konnte ich mit diesem Computer nicht machen. Das lag einfach daran, dass sich außer einem Office-Paket und einigen einfachen Spielen nichts auf diesem Computer befand. Damals – in den 90er Jahren – war das aber durchaus der Stand der Technik. Internet hatten wir damals noch nicht im Haus. Ich begann zu schreiben. Wir lernten in der Schule das 10-Finger-System. Ich übte fleißig, um besser und schneller tippen zu können.

In meinen ersten Geschichten ging es um Jugendliche und um Pferde. Ich baute Dinge ein, die mir selbst passierten. Ich erfand aber auch viele Dinge. Das Schreiben machte mir großen Spaß. Seitdem schreibe ich. Natürlich hat sich mein Stil verbessert. Meine Themen haben sich verändert. Die Freude am Schreiben, die Freude am Erzählen von Geschichten, ist aber immer noch so stark vorhanden wie damals.