Autorenwahnsinn: Tag 1

Hallo zusammen,

willkommen im August und willkommen im Autorenwahnsinn.

Was ist der Autorenwahnsinn? 

Der Autorenwahnsinn ist eine Challenge. Sie ist eigentlich dafür ausgelegt auf Instagram absolviert zu werden, jedoch können die Prompts auch für andere Plattformen wie Facebook oder einen Blog verwendet werden. Alle Infos zur Challenge findet ihr hier: Autorenwahnsinn: Sommerchallenge

Tag 1: An welchem Projekt schreibst du in diesem Sommer? 

Ich schreibe im Sommer gerne locker-flockige Texte.
Ich habe in der letzten Zeit viel mit Pferden geschrieben. Darauf hatte ich Lust, da ich schon lange keine Geschichten mit Pferden mehr geschrieben habe.
Im August möchte ich verschiedene Kurzgeschichten schreiben. Ich habe also nicht 1 oder 2 Projekte für diesen Sommer, sondern ich schreibe viele verschiedene Texte.

Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Schreibübung: Wörter mit gleichen Anfangsbuchstaben

Hallo zusammen,

genießt ihr das tolle Sommerwetter?

Ich stelle euch heute eine kleine Schreibaufgabe vor, die mir in der letzten Zeit viel Freude bereitete.

Die Übung funktioniert so: Ihr schreibt einige Sätze mit Wörtern, die den selben Anfangsbuchstaben haben. Am Anfang reicht es schon, wenn ihr einen sinnvollen Satz bildet. Das Ziel wäre es eine kleine Geschichte aus etwa 5 Sätzen zu schreiben.

Diese Übung eignet sich meiner Meinung nach gut zum Warmschreiben oder auch um Denk- bzw. Schreibblockaden zu lösen.
Sicherlich eignet sich die Übung auch gut um den Wortschatz in einer Fremdsprache zu trainieren.

Bei dieser Übung können durchaus lustige, seltsame oder unsinnige Sätze herauskommen.
Hier ein Beispiel mit dem H:

Hansis Hase Horst hoppelt hinter Hansi her hinter Hansis Haus.
Hoppelt Hansis Hase Horst hinter Hansi her hinter Hansis Haus?
Hinter Hansi hoppelt Hansis Hase Horst her hinter Hansis Haus.

(Lest das jetzt mal 5x schnell hintereinander! 🙂 )

Viel Spaß beim Schreiben.

Wenn nichts mehr geht: Schreibblockade

Hallo zusammen,

ich denke, jeder, der schreibt, kennt den ärgerlichen, belastenden Zustand, wenn keine (vernünftigen) Wörter mehr aufs Papier wollen. Mich hat die Schreibblockade in den letzten Tagen auch erwischt. Deshalb blogge ich heute darüber.

Glücklicherweise habe ich selten eine komplette Schreibblockade. Es kommt durchaus vor, dass ich mit meinem aktuellen Projekt nicht weiter komme. In diesem Fall behelfe ich mir damit, dass ich das Projekt erst einmal zur Seite lege und etwas anderes schreibe, wie z. B. eine Kurzgeschichte. Meistens komme ich danach recht schnell wieder mit meinem aktuellen Projekt weiter.

Ab und zu habe ich aber leider eine komplette Schreibblockade. Diese habe ich meistens dann, wenn mein Leben sehr fordernd, anstrengend und stressig ist. So war es auch in der letzten Zeit. In meiner Arbeit war es sehr stressig. Abends hatte ich einerseits andere Dinge als das Schreiben im Kopf, andererseits war ich zu müde um konzentriert zu schreiben. Wenn ich müde oder erschöpft bin kann ich nämlich gar nicht schreiben. In so einem Fall nutze ich 2 Techniken:

  • Ich schreibe mir ohne zu überlegen alles von der Seele weg, was mir gerade in den Sinn kommt. Das kann durchaus das Jammern über die Schreibblockade, das Lästern über Kolleginnen oder etwas völlig anderes sein. Wichtig ist nur, dass ich irgendetwas tippe. Meistens schreibe ich in wenigen Minuten eine große Wortzahl. Ich fühle mich dann besser, da ich Frust abladen konnte und etwas geschrieben habe. Oft komme ich dann auch im kreativen Schreiben wieder voran.
  • Wenn ich merke, dass das Schreiben gerade – aus welchen Gründen auch immer – gar nicht klappt, dann lasse ich es einfach weg. Das klingt banal, ist es aber nicht, denn auch wenn das Schreiben ’nur‘ mein Hobby ist und somit nicht mit Leistungsdruck verbunden ist, möchte ich doch weiter kommen. Wenn ich es aber schaffe für 1 oder 2 Tage einfach loszulassen, dann kann ich auch wieder mit neuer Energie ans Schreiben gehen. Wenn ich z. B. mehr Lust auf lesen habe, dann bringt es mir nichts, wenn ich mich zum Schreiben zwinge, statt zu lesen.

Wichtig ist, sich selbst keinen Druck zu machen. Die Lust und die Motivation zum Schreiben kommt von ganz alleine, auch wenn einige Tage lang nichts vorwärts gehen will.

Frohes Schreiben euch allen

Rundherum und mittendrin: Schreiben

Hallo zusammen,

ihr habt natürlich mittlerweile mitbekommen, dass ich schreibe. Heute möchte ich euch etwas mehr über mich und das Schreiben erzählen.

Wo ich schreibe: Ich schreibe – ganz langweilig – an meinem Schreibtisch. Ab und zu schreibe ich im Zug. Dort schreibe ich allerdings nur, wenn ich länger als eine halbe Stunde fahre und der Zug nicht überfüllt ist.

Wo ich nicht schreibe: Nun, da gibt es viele Orte. Abgesehen vom oben genannten Beispiel schreibe ich nicht in der Öffentlichkeit. Ich schreibe nicht heimlich während meiner Arbeitszeit. Ich schreibe nicht auf der Toilette. Ich schreibe nicht draußen. Draußen zu sein finde ich aber ohnehin sehr unbequem.

Womit ich schreibe: Also bitte, was ist das denn für eine seltsame Frage? Natürlich schreibe ich am Laptop bzw. am PC. Wie sollte ich sonst vernünftige Wortzahlen schaffen?

Wie ich schreibe: Ähm, das ist jetzt aber schon wieder eine schlechte Frage! Ich setze mich an meinen Schreibtisch, fahre meinen Laptop hoch, öffne mein Dokument und beginne zu schreiben. Langweilig? Was habt ihr denn erwartet? Mit „Ich schwinge meinen Zauberstab …“ kann ich leider nicht dienen.

Was ich schreibe: Ich schreibe sowohl Kurzgeschichten als auch Romane. Ich schreibe fast ausschließlich Reallife. Mit der Einteilung in ein Genre habe ich so meine Probleme, aber ich versuche so konkret wie möglich zu werden. Ich schreibe Krimis. Ich schreibe spannende Sachen, die ich aber nicht zwangsläufig alle als Thriller einordnen würde. Außerdem schreibe ich gerne Geschichten, die in die dystopische Richtung gehen. Ab und zu schreibe ich eine Sciene Fiction-Geschichte.

Was ich nicht schreibe: Ich schreibe keine Gedichte. Außerdem schreibe ich kein Fantasy. Liebesgeschichten schreibe ich auch nicht.

Schreiben ist für mich … Hobby, Freizeitbeschäftigung, Entspannung, Spaß

Schreiben ist für mich nicht … Geldeinnahmequelle, ein notwendiges Übel, nervige Pflicht, ein Hobby, für das ich mich rechtfertige

Nicht mehr schreiben zu können, wäre für mich … furchtbar, da ich dadurch eine tolle und wichtige Ausdrucksmöglichkeit verlieren würde.

Ich hoffe, der Einblick in mein Schreib-Leben hat euch gefallen.

Geschichten erzählen

In diesem Beitrag erzähle ich euch wie ich das Schreiben für mich entdeckte.

Die Leidenschaft für fiktive Geschichten hat meine Oma in mir geweckt. Als ich ein Kind war erzählte sie mir wundervolle, phantasievolle Geschichten, die sie sich selbst ausgedacht hatte. Meistens erzählte sie aus dem Stegreif. Sie hatte ziemlich viel Talent. Ich erinnere mich kaum noch an die Inhalte der Geschichten. Ich weiß aber, dass ich ständig neue Erzählungen hören wollte.

Aufgeschrieben wurden diese Geschichten nie.

Bereits während meiner Grundschulzeit kritzelte ich ab und zu ausgedachte Texte auf meine Schulblöcke.

Richtig mit dem Schreiben ging es erst los, als ich auf die weiterführende Schule kam und dafür einen Computer bekam. Viel mehr als tippen konnte ich mit diesem Computer nicht machen. Das lag einfach daran, dass sich außer einem Office-Paket und einigen einfachen Spielen nichts auf diesem Computer befand. Damals – in den 90er Jahren – war das aber durchaus der Stand der Technik. Internet hatten wir damals noch nicht im Haus. Ich begann zu schreiben. Wir lernten in der Schule das 10-Finger-System. Ich übte fleißig, um besser und schneller tippen zu können.

In meinen ersten Geschichten ging es um Jugendliche und um Pferde. Ich baute Dinge ein, die mir selbst passierten. Ich erfand aber auch viele Dinge. Das Schreiben machte mir großen Spaß. Seitdem schreibe ich. Natürlich hat sich mein Stil verbessert. Meine Themen haben sich verändert. Die Freude am Schreiben, die Freude am Erzählen von Geschichten, ist aber immer noch so stark vorhanden wie damals.